Zu wenig Pfleger im Knast

 
+ Obdachlose: Schutzlos in der Sommerhitze + Operation Gomorrha: »Vieles nicht aufgearbeitet« + Hamburg, Stadt des Zauber-Weltmeisters + Sonne und Schatten +
 

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Es geht unverändert sonnig weiter, aber wenigstens mit leicht gemäßigten Temperaturen von »nur« 26 Grad. Wir nennen es Abkühlung.
   
 
Guten Morgen,
 
Annika Lasarzik / Foto: Melina Mörsdorf
 
gestern berichteten wir über Hindernisse, die sich der Hamburger Feuerwehr bei ihrer Arbeit so in den Weg stellen: falsch geparkte Autos, die zuweilen ganze Straßen versperren. Eine Passage aus unserem Interview stach Ihnen dabei besonders ins Auge. Wenn Autos im Notfall weggeschoben, dabei womöglich beschädigt werden, beschweren sich deren Besitzer »ganz oft«, sagte Sprecher Werner Nölken, denn das sei ja »unsere neue Kultur, sich über alles und jeden zu beschweren«.
 
Woraufhin uns ein Leser schrieb: »Das deckt sich mit meinem Eindruck, dass jeder jederzeit nur am Rummeckern und Sich-Echauffieren ist, es teilweise gar nicht merkt, und überhaupt keinen Anflug mehr von Empathie zeigt, um sich in andere Personen und Situationen hineinzudenken oder -fühlen.« Das »Meckern und Anprangern« gehöre wohl zur »DNA des Deutschen«.
 
Stimmt das? Abgesehen davon, dass ich es sehr schwierig finde, von »dem Deutschen« zu sprechen, kann ich verstehen, woher dieser Eindruck rührt. Wer nur mal in den letzten Wochen die Nachrichten verfolgt hat, muss glauben, dass man mit Egozentrik und einem Hang zu lautem Lospoltern weiter kommt als mit Empathie und Mitgefühl.
 
Haben wir verlernt, einander zuzuhören, konnten wir das überhaupt je so richtig gut? Die Sache ist doch: Wir versetzen uns nur selten in jemanden hinein, der wirklich ganz anders denkt als wir selbst. Weil er (oder sie) vielleicht in einem anderen Umfeld aufgewachsen ist, anders geprägt wurde, sich anders informiert. Wir leben in unserer hübschen kleinen Blase und reagieren jedes Mal verstört, wenn die mit einer anderen Blase zusammenprallt. Die Folge ist dann ein verhärtetes, aggressives Klima, in der Politik wie im Alltag.
 
Die Aktion »Deutschland spricht«, zu der ZEIT ONLINE und zehn weitere Medienhäuser gerade aufrufen, will dieser Dynamik etwas entgegensetzen. Die Idee ist simpel: Menschen, die möglichst unterschiedlich denken, aber nahe beieinander wohnen, werden durch einen Algorithmus miteinander vernetzt. Am 23. September sollen sich die Paare treffen und miteinander reden. Nicht mehr, nicht weniger. 2017 machten bundesweit 600 Paare mit, diesmal sollen es deutlich mehr werden.
 
Nein, ein Wundermittel gegen die gesellschaftliche Polarisierung ist so eine Verabredung nicht. Das behauptet auch niemand. Doch was schadet es denn, mal die eigene Blase zu verlassen?
 
Wie die Aktion genau funktioniert, erfahren Sie hier.
 
 


Schutzlos in der Sommerhitze

Den ganzen Tag draußen sein und unter freiem Himmel schlafen? Mag nach Sommermärchen klingen, ist für viele Obdachlose aber knallharte Realität. »Obdachlosigkeit ist kein Campingurlaub«, sagt Sozialarbeiter Johan Graßhoff. In der Hitze steige die Gefahr zu dehydrieren – auch, weil es in der Innenstadt kaum möglich sei, kostenlos an Trinkwasser zu kommen. »Wenn dann noch Alkohol oder Drogensucht ins Spiel kommt, kann das schwere gesundheitliche Folgen haben.« Eine Dusche zum Abkühlen sei nur selten verfügbar, berichtet Ulrich Hermannes, Geschäftsführer der Stadtmission »hoffnungsorte«. Etwa 25 Duschen gibt es in der Innenstadt – bei insgesamt rund 2000 Obdachlosen. »Da beginnt schon der Kampf«, sagt Hermannes. Saisonbedingt kommen noch Bedürftige aus anderen Ländern hinzu, so steigt auch der Konkurrenzdruck in den Unterkünften. Auch kostenlose Waschmaschinen sind rar in der Stadt, gemessen am Bedarf. »In Kauf nehmen zu müssen, dass die eigene Unversehrtheit nicht respektiert wird, ist für Obdachlose ein Dauerzustand«, sagt Ulrich Hermannes. Auch eskalieren Konflikte im Sommer bisweilen – oder betrunkene Passanten werden übergriffig. Dass die Kombination aus Alkohol und Sommerhitze Gefahren birgt, weiß auch Christian, der in der Innenstadt das Straßenmagazin »Hinz&Kunzt« verkauft. »Man ist abends schneller platt. Dann kommen auch Aggressionen hoch.« Im Winter sei das Leben »auf Platte« aber noch anstrengender: »Bevor ich ins Winternotprogramm konnte, bin ich manchmal pitschnass herumgelaufen.« Heute kann Christian abends nach Hause, in seine Wohngemeinschaft. »Ich hatte großes Glück«, sagt er. Viele Obdachlose in Hamburg können darauf nur hoffen.
 
   
   
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»Ein Knast ist auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft«

Brauchen Hamburgs Gefängnisse eigene Seniorenabteilungen? Das glaubt zumindest die FDP, die angesichts des demografischen Wandels altersgerechte Einrichtungen hinter Gittern fordert. Wir haben uns bei René Müller, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbands Hamburgischer Strafvollzugsbediensteter, erkundigt, ob ein Altenheim hinter Gittern wirklich nötig wäre.
 
Elbvertiefung: Herr Müller, brauchen Sie Seniorenabteilungen?
René Müller: Das wurde immer mal wieder angedacht. Als wir noch nicht so überbelegt waren, wurde diskutiert, eine geriatrieähnliche Station einzurichten, so etwas gibt es bundesweit ja bereits. Aber jetzt haben wir die Haftplatzkapazitäten überhaupt nicht, und schon gar nicht das nötige Personal, weder Krankenpflegepersonal noch im Vollzugsdienst. Und da sehe ich in den nächsten Jahren auch keine Erholungsphase.
 
EV: Aber die Gesellschaft wird älter, spiegelt sich das nicht auch in der Belegschaft eines Gefängnisses wider?
Müller: Das ist wie draußen. Ein Knast ist auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Straffällige sind zwar eher zwischen 20 und 50 Jahre alt. Aber wir haben auch welche, die zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden und die dann bei uns in ein Alter kommen, in dem sie eventuell betreut werden müssen. Irgendwann wird das ein Problem werden. Aber momentan ist die Lage in Hamburg noch relativ entspannt.
 
EV: Laut Senat sind von 1967 Inhaftierten nur 79 über 60. Die Justizbehörde meint, wenn Gefangene Pflege benötigten, könnten dies die JVA-Ambulanzen übernehmen, gemeinsam mit einem externen Pflegedienst.
Müller: Stellen Sie sich die Ambulanzen wie eine Arztpraxis vor, da kann man niemanden längerfristig hinlegen. Und von einem externen Pflegedienst halte ich gar nichts. Wir haben bestimmte Sicherheitsvorkehrungen, und die arbeiten oft mit wechselndem Personal. Das müsste jedes Mal überprüft und speziell ausgebildet werden, das funktioniert nicht.
 
EV: Wo kommen längerfristig Pflegebedürftige derzeit hin?
Müller: Ins Vollzugskrankenhaus, aber auch das ist komplett unterbesetzt! Wenn da jetzt noch Betreuungsbedürftige reinkommen, schaffen wir das nicht mehr. Dafür reicht unser Personal einfach nicht aus. Wir haben derzeit im Vollzugsdienst schon Vakanzen zwischen 100 und 130 Vollzeitstellen, das Pflegepersonal gehört da dazu und liegt sicher auch im zweistelligen Bereich.
 
EV: Das heißt, Sie brauchen gerade keine Seniorenabteilung, sondern Mitarbeiter?
Müller: Seit zwei, drei Jahren bekommen wir keine Krankenpfleger mehr. Die gehen entweder zu privaten Anbietern oder wenigstens in öffentliche Krankenhäuser. Wir haben hier ja alles, vom Kleinkriminellen bis zum Schwerverbrecher, da überlegt jeder, ob er sich das auch noch antun will. Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir unsere Vakanzen nicht gedeckt bekommen. Deshalb müssen wir einfach mehr anbieten können.
 
EV: Was könnte das sein?
Müller: Wenn man die Kolleginnen und Kollegen verbeamtet, damit sie im Falle eines Angriffs abgesichert sind, würden wir wahrscheinlich auch ein paar Pfleger mehr bekommen. Das haben wir unserem Senator auch bereits gesagt.
 
EV: Und was sagt der Senator?
Müller: Man überlegt.

 


Operation Gomorrha: »Vieles nicht aufgearbeitet«

Im Zweiten Weltkrieg gehörte Hamburg zu den deutschen Städten, die am stärksten zerstört wurden. Allein bei der Bombardierung durch die Alliierten zwischen dem 25. Juli und 3. August 1943, der »Operation Gomorrha«, wurden große Teile der Stadt zerbombt. Mindestens 34.000 Menschen starben. Gomorrha jährt sich dieses Jahr zum 75. Mal, und allenthalben liest man Erinnerungen von Überlebenden. Doch um einen Aspekt, der noch viel zu wenig bekannt ist, geht es in der Ausstellung »Vor uns lagen nur Trümmer«, die morgen im Mahnmal St. Nicolai eröffnet wird. Sie rückt die Geschichten jener fast 10.000 Häftlinge des KZ Neuengamme in den Mittelpunkt, die eingesetzt wurden, um unter Lebensgefahr Trümmer zu räumen, Leichen zu bergen und Blindgänger zu suchen. Hunderte Häftlinge kamen dabei ums Leben, viele andere blieben ihr Leben lang traumatisiert. »Es gibt ganz viele fotografische Erinnerungen von den Hamburgern, von der Trümmerfrauenkultur«, sagt Katharina Hertz-Eichenrode, Kuratorin der Ausstellung. »Aber was die KZ-Häftlinge angeht, da ist vieles noch nicht aufgearbeitet.« Sie wurden in Häuser geschickt, um »mit ganz geringer Ausbildung«, so Hertz-Eichenrode, Blindgänger zu entschärfen, und mussten aus den Trümmern Leichenteile heraussuchen, die in der Sommerhitze bereits am Verwesen waren. »Diese Arbeit war vor allem psychisch anstrengend«, sagt die Kuratorin. »Und trotzdem haben sich viele Häftlinge menschliches Mitgefühl bewahrt und waren erschüttert, wenn sie Frauen, Kinder und alte Menschen geborgen haben, die in den Flammen umgekommen waren. Das finde ich bemerkenswert.«
 
Die Ausstellung ist vom 20. Juli bis 29. September täglich von 10 bis 18 Uhr im Weinkeller des Mahnmals St. Nicolai zu sehen und ergänzt die dortige Dauerausstellung zum Bombenkrieg in Hamburg.
 
   
   
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Hamburg, Stadt des Zauber-Weltmeisters

Wir sind Weltmeister! Ja gut, vielleicht nicht im Fußball, doch immerhin hat Hamburg seit wenigen Tagen einen Zauber-Weltmeister: Marc Weide aus Hamm gewann bei der Weltmeisterschaft der Zauberkunst in Südkorea die Kategorie »Parlour Magic«, zu deutsch »Salonmagie«, und erhielt für seine Choreografie sogar Standing Ovations der anderen Kollegen. »Unglaublich, überglücklich, total euphorisch« waren dementsprechend auch seine ersten Worte, als wir ihm gestern zum Titel gratulierten. Salonmagie, erklärt der Weltmeister, sei die Kategorie zwischen Copperfieldscher Mega-Show und Münze-aus-dem-Ohr-Ziehen. »Ich stehe nicht vor 4000 Menschen und zersäge Frauen«, sagt Weide. »Aber es sind schon bis zu 1000 Zuschauer, und mit denen gehe ich auch gern auf Tuchfühlung. Die Leute sollen sich alles genau ansehen können und danach sagen: ›Verdammt, ich saß so knapp davor und habe den Trick doch nicht durchschaut!‹« Seine Requisiten sind Alltagsgegenstände, gewonnen hat er mit einem Trick, der Spielkarten und sein T-Shirt involviert und in wenigen Tagen auf seiner Homepage als Video zu sehen sein wird. An diesem selbst erfundenen Zaubertrick hat der 27-Jährige nicht weniger als drei Jahre gearbeitet. Vom Zaubervirus wurde er übrigens tatsächlich von US-Superstar David Copperfield infiziert. »Mit elf Jahren wurde ich von ihm bei einer Show auf die Bühne geholt. Dann ist er vor mir verschwunden, und ich war so perplex, dass ich sagte: Wenn ich groß bin, will ich Zauberer werden.« Anfang September tritt der Weltmeister im Schmidtchen auf.

 


Sonne und Schatten
 

Sommer in der Stadt – eine zweischneidige Sache. Auf der Sonnenseite wären da all die Touristen zu beglückwünschen, die Hamburg gerade von seiner schönsten Seite erleben. So zahlreich sind die, dass sie uns die Silbermedaille des Reiseportals »weg.de« bescheren, demzufolge es nur ein innerdeutsches Reiseziel gibt, das noch beliebter ist: die Ostsee. Hamburg ist also Städtetrip-Destination Nummer eins. Juchhu? Lenken wir den Blick lieber aufs Land – dort werden dieser Tage wohl nur selten Rollkoffer über den Acker klappern, die Getreidebauern lechzen nach Regen. Die Obstbauern im Alten Land indes freuen sich, versprechen frühe und fette Ernten (die Kirschen sind schon fast alle). Auch die Fauna komme gut mit der Sommerhitze klar, teilt die deutsche Wildtierstiftung mit. Mangels Gras behelfen sich Kaninchen, Hasen und Rehe mit Laub von Büschen und Bäumen. Würden wir nicht anders machen. Die Natur wisse sich ohnehin zu verteidigen, versichert Artenschutz-Fachmann Andreas Kinser: »Sie hat es in Millionen Jahren gelernt, mit solchen immer wieder mal auftretenden Hitzeperioden umzugehen.« Vorausgesetzt, sie bleibt von marodierenden Grillgesellschaften oder Rauchern verschont: Im Westen Schleswig-Holsteins besteht extreme Waldbrandgefahr, vor Kippen, Glut, heißen Automotoren auf trockenem Boden und herumliegenden Glasscherben wird dringend gewarnt. Also doch lieber zum Grillen an die Ostsee. Immerhin gibt es hitzebedingt weniger Mücken. Auch das ist ein Thema, über das sich streiten ließe. Und wie es den Wespen gerade so geht, fragen wir jetzt lieber nicht…
   
   
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Mittagstisch
 
 
Make love, not war
 

Eigentlich eine lustige Idee, die beiden derzeit populärsten asiatischen Gerichte – japanische Ramen und vietnamesische Phở – in einem Wettstreit gegeneinander antreten zu lassen. Schon von Weitem leuchtet dem Gast der orange Tiger auf einem blauen Schirm entgegen, der im großen Außenbereich mit bunten, original vietnamesischen Plastikhockern mittags Schatten spendet. Zahlreiche vorwiegend vietnamesische Gerichte zieren die Karte des Ume no hana – Pho vs. Ramen Bar, auch einige japanische Vorspeisen und fünf verschiedene Ramen stehen zur Auswahl. Die aus Vietnam stammenden Besitzer waren einige Zeit in Japan, um die Zubereitung der aufwendigen japanischen Suppe zu erlernen. An diesem Tag fällt die Wahl aber auf Bún Đậu Mẹt – Reisnudeln mit Tofu (9,90 Euro), und während man die rasch servierten Nudeln mit weichem Tofu und frischen Kräuter sowie die erfrischende, wenngleich auch sehr süße hausgemachte Limonade Traube-Thymian (3,90 Euro) genießt, denkt man, dass der Wettstreit eigentlich auch anders ausgehen könnte, steht Ume no hana (japanisch für Pflaumenblüte) doch für den Frühlingsbeginn und als Symbol für Leidenschaft und verliebte Paare.


St. Pauli, Ume no hana, Thadenstraße 15, Mittagstisch Mo–Fr, 12–16.30 Uhr
 

Elisabeth Knoblauch

 
Alle Mittagstische im ZEIT Gastroführer
 
Gastro-Karte
 
   
   
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Verlosung
 
 
 
»Hamburg gegen Fremdenhass und Rassismus: Das ist das Motto des Golden Sneakers International Hip Hop Film Festival Hamburg 2018. Das Schanzen Kino 73 zeigt vom 25. bis 27. Juli ein Programm, das sich an Leute mit positiver Lebenseinstellung zu ihren internationalen Nachbarn und mit Liebe zu Hip-Hop richtet. Begleitet werden die Filme durch zwei Konzerte im Mojo Club – und für die können Sie bei uns Karten gewinnen. Wir verlosen 5 x 2 Tickets für das Hip-Hop-Konzert gegen Fremdenhass und Rassismus am 26. Juli im Mojo Club mit Acts aus Vancouver & Toronto, Kanada, NYC, Hamburg, Bochum und Köln.
Senden Sie uns bis morgen, 12 Uhr, eine E-Mail an elbvertiefung@zeit.de, Betreff »Hip Hop«. Viel Glück!
 
 
 
Was geht
 
 
 
»Wiederhören macht Freude: Southside Johnny & The Asbury Jukes haben Hamburg schon viel zu lange nicht mehr besucht. Dies soll sich durch ein Fabrikkonzert gehörig ändern. Bekannt geworden sind sie in Deutschland 1979 durch ihren Freund Bruce Springsteen, bekannt geblieben vor allem durch ihre Livekonzerte.
Fabrik, Barnerstraße 36, 20 Uhr, 39,40 Euro
»Geschichtsgeladenes Flanieren: Ein Bummel durch den Stadtpark ist gespickt mit Freizeitverlockungen: Freilichtbühne, See, Planetarium – für jeden Geschmack scheint gesorgt. Selbst für Barfußhistoriker gibt es genug zu entdecken, denn die über 100-jährige Geschichte bietet reichlich Stoff für einen historischen Stadtpark-Rundgang.
Treff: Eingang zum Café Sommerterrassen, Südring 44, 15–17 Uhr, 8 Euro
 
 
 
 
 
   
   
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Hamburger Schnack
 
 
Auf dem Flohmarkt. Ein kleines Mädchen sitzt auf Papas Schultern und betrachtet die Stände von oben. Papa wühlt im Angebotenen, bestehend aus Geschirr, Büchern und Kinderkleidung. Da tönt eine Kinderstimme lautstark und quengelig über seinen Kopf hinweg: »Will keine Klamotten shoppen!«

Gehört von Petra Quaas
 
 
 
 
Meine Stadt
 
 
 
 
Balkone wie Papierschiffchen, gesehen in der HafenCity.

Foto: Ingke Tjebbes
 

SCHLUSS

Ja, es gibt ihn wirklich! Unser WM-Tippspiel-Gewinner ist kein Phantom, das wir uns nur ausgedacht hätten, um Ihnen einen fairen Wettkampf vorzugaukeln und den Hauptpreis – eine Kreuzfahrt nach Southampton mit der Norwegian Cruise Line – selbst einzustecken. Wo denken Sie hin! Gestern meldete sich der Sieger Mark S. …, nein, Michael Flohr aus dem nordrhein-westfälischen Herten bei uns, der Stimme nach noch immer total baff. Auf dem ersten Platz zu landen, hätte er »nie erwartet. Zumal es ja gerade die üblichen Favoriten waren, die bei dieser WM enttäuscht haben, da konnte man mit den Prognosen schnell mal danebenliegen.« Bei ihm sei »sicher auch eine Menge Glück« dabei gewesen – am Ende katapultierte ihn die Bonusfrage nach dem Weltmeister nach vorn. »Frankreich war bei der Europameisterschaft ja schon sehr stark. Mit Deutschland habe ich von Anfang an nicht gerechnet, schließlich hat in den letzten 50 Jahren kein WM-Sieger die Titelverteidigung geschafft«, sagt Flohr. Klingt plausibel. Die Reise will er übrigens mit seinem Sohn antreten – der von seinem Glück noch gar nichts weiß.
 
Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir unbedingt berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!
 
Ihre
Annika Lasarzik
 
 
PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.
 
 
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