»Serdal, noch zehn Meter! Schuss!« - Tor!

 
+ Laubbläser + Kühne will vom Feld + Ein Jahr Gesundheitskiosk + Senioren bauen mehr Unfälle + Der letzte Elbfischer +
 
 
 
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Bleibt alles gleich zum Wochenstart: Sonne, Wolken, vielleicht mal ein paar Tropfen zwischendurch, Temperaturen bis zu 21 Grad.
   
 
Guten Morgen,
 
Sigrid Neudecker
 
Sigrid Neudecker / Gretje Treiber
 
die Saison der Laubbläser? Seit wann gibt es für die eine Saison? Das fragte unsere Leserin Sandra S. nach der freitäglichen »Elbvertiefung«. Denn: »Da, wo ich wohne, spielt die Jahreszeit für den Einsatz von Laubbläsern keinerlei Rolle mehr. Sommers wie winters werde ich täglich mehrfach aus den zahlreichen Gärten in Hinterhof und von der Straße vollgedröhnt«, schreibt Frau S.
 
Und dabei hatte ich gehofft, dass unsere Nachbarn die Einzigen sind, die ihre Wege jahrein, jahraus sauber blasen lassen. Mitnichten. Die Gehweg-Vuvuzelas sind, wenn man unseren Lesern glaubt, mittlerweile zur Standardausrüstung der Reinigungsfirmen geworden. »Geblasen wird nach meinem Eindruck jeweils so lange, wie es den Auftraggebern ursprünglich mal ins Angebot geschrieben wurde«, vermutet Frau S. »Was bedeutet, dass man in den laubarmen Jahreszeiten eine halbe Stunde an zehn Laubblättern herumbläst und ansonsten jede Menge Staub aufwirbelt. Ich habe lustige Videos davon.«
 
Zur Sicherheit: Sie meint »lustig« ironisch.

Diese Firmen würden sich auch nicht an die entsprechenden zeitlichen Einschränkungen halten. Denn was ich am Freitag hier berichtete, war nur die halbe (und blauäugig optimistische) Wahrheit. Das Zeitfenster von 7 bis 20 Uhr, in dem getrötet werden darf, gilt nur für leise Bläser. Das sind solche, die das gemeinschaftliche Umweltzeichen nach EG-Verordnung tragen. Alle anderen dürfen ausschließlich zwischen 9 und 13 sowie zwischen 15 und 17 Uhr betrieben werden.
 
Und sonn- und feiertags überhaupt nicht, aber das versteht sich hoffentlich von selbst.

Wenn Sie also das nächste Mal frühmorgens angeblasen werden, lassen Sie sich doch einfach das hübsche Umweltzeichen zeigen. Oder sprechen Sie Ihre Nachbarn an, ob das Gebläse tatsächlich bei jeder Reinigung notwendig ist. Laut genug ist es in der Stadt schließlich auch ohne.
 
   
   
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HSV: Klaus-Michael Kühne will sich rauswechseln

Macht er diesmal ernst? Bereits Ende Juni hatte HSV-Investor Klaus-Michael Kühne angekündigt, den Fußballverein nicht weiter zu fördern (wir berichteten), jetzt will er – wieder einmal – seine Anteile loswerden. Zumindest stellte er gestern in einem Interview mit der »Welt am Sonntag« dem Verein eine entsprechende Rute ins Fenster. Noch habe er keinen Käufer gefunden. »Ich muss mich jetzt selbst disziplinieren«, betont Kühne, der sich ärgert, dass die Vereinsführung eine Aufstockung seiner Anteile – und damit eine Sperrminorität – »anscheinend nicht zulassen« wolle. Bislang hält er gut 20 Prozent der HSV Fußball AG und ist damit größter Einzelinvestor. Die Sperrminorität und damit die Möglichkeit, wichtige Entscheidungen zu blockieren, käme mit mindestens 25 Prozent ins Spiel. Kühne hätte sogar gern 35 Prozent gehabt. »Es ist ein Drama, wie der Verein in sich zusammengefallen ist«, klagt Kühne im Interview. »Ich sehe im Moment kein Konzept, für das es sich lohnt, weiterhin Geld zu investieren.« Worte, die erneut nicht gerade einen Run auf die HSV-Anteile auslösen werden. Nachdem der Unternehmer jedoch schon vor einigen Monaten mit dem Ausstieg gedroht hat, blieb Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann auch gestern gelassen: »Wir sind in regelmäßigen und guten Gesprächen mit Herrn Kühne, und es gibt keine Absicht, sich zu trennen.« Allerdings weiß Hoffmann auch, dass der Unternehmer ohnehin nicht so schnell vom Feld kommt. Ein Verkauf seiner Namensaktien bedarf der Zustimmung der HSV-Aktiengesellschaft. Kühne hat seit 2010 rund 100 Millionen Euro in den HSV gesteckt und noch vor sieben Wochen in einem anderen Interview seine Beteiligung durchaus wertgeschätzt.
 
   
   
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Gesundheitskiosk: Mehr als 3000 Beratungen im ersten Jahr

Egal ob auf Polnisch oder Farsi: In acht Sprachen begrüßen die Mitarbeiter im Gesundheitskiosk in Billstedt und Horn die Menschen, die zu ihnen kommen, um sich kostenlos und ohne Termin medizinisch beraten zu lassen. Vor einem Jahr startete das Projekt, gezielt in einer Gegend, in der es wenig Ärzte gibt – bislang einzigartig in Deutschland. Die erste Bilanz fällt positiv aus: Mehr als 3000 Beratungen haben bislang stattgefunden. Das multikulturelle Team besteht aus Krankenpflegern, Gesundheitswissenschaftlern, einer Hebamme, einer Arzthelferin sowie einem Netzwerk von Partnerärzten. Inzwischen habe sich der Gesundheitskiosk zu einer festen Institution entwickelt, so die AOK Rheinland/Hamburg, die das Angebot mit aufgebaut hat. Finanziert wird der Kiosk mit seinen vier Vollzeitstellen in den ersten drei Jahren mit 6,3 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung. In den Beratungsgesprächen geht es häufig um Gewichtsreduktion und Ernährung, um Raucherentwöhnung und psychosoziale Fragen. Aber auch bei der Suche nach Ärzten sowie bei der Aufklärung und bei der Erläuterung von medizinischen Befunden werden die Mitarbeiter zurate gezogen. Neben der kostenlosen Beratung finden im Gesundheitskiosk auch Kurse, Schulungen und Treffen von Selbsthilfegruppen statt. Großes Interesse besteht laut AOK außerdem an den strukturierten Behandlungsprogrammen für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, koronarer Herzkrankheit oder Asthma. Mehr als 1000 Menschen nehmen an diesen Programmen bereits teil. Klingt so, als könnten auch andere Stadtteile einen Gesundheitskiosk brauchen.
 

Senioren bauen mehr Unfälle

Werden die neuesten Zahlen der Verkehrsunfallbilanz die Diskussion über ältere und alte Menschen im Straßenverkehr wieder anheizen? Laut einer internen Auswertung der Innenbehörde, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sank zwar die Zahl der Unfälle im ersten Halbjahr insgesamt um 1,7 Prozent, die Zahl der Unfälle mit Seniorenbeteiligung legte dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu – und zwar um 2,5 Prozent von 5970 auf 6117. Bei 3760 Unfällen davon waren alte Menschen die Hauptverursacher, auch das sind 3,4 Prozent mehr als 2017. Ebenfalls zugenommen haben Seniorenunfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen. »Die demografische Entwicklung beeinflusst wesentlich die Bevölkerungsstruktur in Hamburg«, heißt es in der Auswertung. »Dies macht sich auch bei den Verkehrsunfällen bemerkbar.« Sprich: Je mehr ältere Menschen es gibt, desto mehr verunglücken im Straßenverkehr. Die Risikogruppe am anderen Ende der Altersskala, die jungen Fahrer, schnitt dieses Mal besser ab. Die Zahl der Unfälle mit jungen Erwachsenen insgesamt sank genauso wie die Zahl der Unfälle, bei denen Fahranfänger als Hauptverursacher galten.
 
   
   
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»Serdal, noch zehn Meter, komm rein, komm rein, Schuss!«
 
Das gab es noch nie: Erstmals ist beim »Tor des Monats« der ARD-Sportschau ein blinder Spieler nominiert. Der Hamburger Serdal Celebi verlor als Jugendlicher durch eine Netzhautablösung sein Augenlicht, seit 2009 spielt er Blindenfußball beim FC St. Pauli. Wir fragten ihn, wie man zielt, ohne zu sehen.
 
Elbvertiefung: Herr Celebi, Sie sind als erster blinder Spieler für das »Tor des Monats« nominiert. Was haben Sie gedacht, als Sie davon erfahren haben?
Serdal Celebi: Ich habe mich wahnsinnig gefreut, in der Auswahl zu sein. Das Tor fiel im Bundesliga-Finale, das wir verloren haben. Aber so ist das Spiel jetzt zumindest für mich doch noch irgendwie gut ausgegangen. Es ist natürlich ein Highlight, dass mein Tor gegen die Tore von Profis antritt. Den Treffer von Marvin Plattenhardt habe ich mir genau beschreiben lassen, weil der in meinem Bekanntenkreis als Mitfavorit auf die Medaille gilt.
 
EV: Ihnen ist da ein feiner Schuss ins obere Eck gelungen. Wie zielt man als blinder Fußballer?
Celebi: Wir haben einen Guide, der hinter dem gegnerischen Tor steht und uns Anweisungen reinruft. Unser Spielfeld ist nur 20 mal 40 Meter groß, da geht das. In diesem Fall kam ich mit Tempo aus dem Mittelfeld, da hat das dann etwa so geklungen: »Serdal, noch zehn Meter, komm rein, komm rein, Schuss!«
 
EV: Sie tragen beim Spiel Augenbinden. Warum das?
Celebi: Damit alle die gleichen Bedingungen haben. Es gibt einige Spieler, die ein oder zwei Prozent Sehkraft haben oder auf Licht reagieren. Die Augenbinde ist in einen Kopfschutz mit Polstern integriert, der ist vorgeschrieben, falls wir mal zusammenstoßen. Nur der Torwart braucht das nicht, weil er der Einzige ist, der etwas sieht.
 
EV: Ist er dann nicht voll im Vorteil?
Celebi: Er muss in seinem Zwei-Meter-Strafraum bleiben. Das ist schon ein ziemliches Handicap. Außerdem hat der Torwart bei uns noch eine andere Aufgabe: Er gibt die Anweisungen für die Defensive. Das ist wichtig, weil wir uns ansonsten ja nur am Ball orientieren können, der rasselt, wenn er sich bewegt.
 
EV: Welche Unterschiede zu einem regulären Fußballspiel gibt es beim Blindenfußball sonst noch?
Celebi: Wir müssen unsere Gegenspieler warnen, bevor wir sie angreifen. Wir rufen dann das Signalwort »Voy!«, was so viel bedeutet wie »Vorsicht, ich komme!«.
 
Für das »Tor des Monats« kann noch bis Sonnabend, 19 Uhr, hier abgestimmt werden. Wer Blindenfußball live erleben möchte, hat dazu am Wochenende bei den internationalen Masters des FC St. Pauli die Gelegenheit. Mehr Infos hier.
 

Der Letzte seiner Art
 

1200 Fischerfamilien gab es vor gut 100 Jahren an der Elbe, heute sind es nur noch vier. Eine davon sind die Buckows, oder besser gesagt: Einer der letzten Elbfischer ist Lothar Buckow. Der 60-Jährige hat Muskelatrophie und kann nicht einmal eine Münze in einen Schlitz stecken. Aber fischen, das kann er. Ursprünglich wollte er Softwaretechniker werden, doch dann setzte der Muskelschwund ein. Der Arzt riet zu einem Berufswechsel, Buckow entschied sich, die 350-jährige Familientradition weiterzuführen. Heute ist er überzeugt, dass ihn die Fischerei vor dem Rollstuhl bewahrt hat. Doch die Elbfischer gehören zu einer aussterbenden Art, die im Rahmen des Rechtsstreits um die Elbvertiefung sogar gerichtlich beschieden bekam, dass ihre Belange nicht schutzwürdig seien. Welche Erfahrungen Lothar Buckow mit dem Amtsschimmel gemacht hat, wie der Tag eines Elbfischers aussieht und wie oft ihm schon der Motor geklaut wurde, lesen Sie in der aktuellen ZEIT:Hamburg, am Kiosk oder hier digital.
   
   
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Mittagstisch
 
 
Hawaiianische Bowls unter Palmen

Sie könne auf keinen Fall zehn Minuten warten, zetert die Frau aufgebracht. Man könne ja wohl mal eine Ausnahme machen. Der Mann an der Kasse verneint. Es gebe eine Reihenfolge, und die werde eingehalten. Sie könne die Bestellung aber gern stornieren. Sehr sympathisch, diese Konsequenz, und zugleich keine Frage, wie diese Frau sich entscheiden wird. Auf ihr Essen, das sie eben in sechs Schritten sorgfältig zusammengestellt hat, wird sie nicht verzichten wollen. Wer nicht selbst zusammenstellen mag, kann sich auch eine der fünf vorausgewählten Bowls bestellen. Neben dem winzigen Lokal in der Himmelstraße haben die Betreiber des Kailua Poké zu Beginn des Sommers am Mühlenkamp einen weiteren Standort eröffnet. Direkt am Wasser sitzt man unter Palmen an schlichten, selbst gebauten Holzmöbeln, sanfter Reggae liegt in der Luft. Die »Road to Hana« (10,50 Euro) mit Lachs, Reis, Avocadocreme, Möhren, Gurke, Coleslaw, Granatapfelkernen und Kürbiskernkrokant ist frisch und köstlich. Gleich nebenan werden Stand-up-Paddelboards verliehen, und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Hawaii und Hamburg einander in diesem Sommer noch ein bisschen nähergekommen sind.

Winterhude, Kailua Poké, Hofweg 103, Mo–Sa 11.30–22 Uhr; So 12–22 Uhr
 

Elisabeth Knoblauch

 
Alle Mittagstische im ZEIT Gastroführer
 
Gastro-Karte
 
   
   
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Verlosung
 
 
 
Blick hinter die Kulissen: Wie schreibt man über den Klimawandel? Was passiert mit unseren Daten? Und wie berichtet man eigentlich als Nahostkorrespondentin gleichzeitig aus 18 Ländern? Einen ganzen Sonnabend lang bringen die Freunde der ZEIT am Tag der ZEIT Leser und Redakteure zusammen, um über genau diese Themen zu diskutieren. Eingerahmt von dem Leserparlament mit Giovanni di Lorenzo können sich die Teilnehmer aus zwei Wahlbereichen mit je vier Veranstaltungen ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen. Wir verlosen 10-mal 2 Tickets für den Tag der ZEIT am 22. September ab 12 Uhr auf Kampnagel. Senden Sie uns bis morgen, 12 Uhr, eine E-Mail an elbvertiefung@zeit.de, Betreff »Tag der Zeit«. Viel Glück!
 
 
 
Was geht
 
 
 
Poetisches Bild: Die Porträts, die Anton Corbijn von Musikern und Bands machte, zählen zu den Ikonen moderner Fotografie. Auch die Dichter des Poetry-Slams »The Talking Dead« fühlen sich wie Rockstars: »Indem sie die Ausstellung bis zum letzten Foto in sich aufsaugen, versuchen sie sich in das Gefühl des Ruhms und des Todes hineinzuversetzen.«
Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Einführung in die Anton-Corbijn-Ausstellung 19 Uhr, Poetry-Slam 20.30–22.30 Uhr, 10 Euro
 
Stolzer Salon: Der Hamburger Christopher Street Day stand Anfang August unter dem Motto »Freie Bahn für Genderwahn«. Der Pride Salon greift das auf: Unter dem Titel »Freie Bahn für Rückblickswahn« fragt er nach Eindrücken vom Fest und untersucht, ob und wie dessen queer-politische Forderungen transportiert werden konnten.
ZEIT Café, Speersort 1, 19.30–21 Uhr
 
 
 
 
 
Was kommt
 
 
 
Launige Lesung: Wo findet der Suchende ein Sprachrohr? Wo kann er endlich öffentlich formulieren, was er möchte und wie er gesehen werden will? »In der Kontaktanzeige«, da war sich Roger Willemsen sicher. Er sucht sie, sie sucht ihn, kurz: Wer suchet, der findet, frag bloß nicht, was. »Habe Häuschen. Da würden wir leben. Die wunderbare Welt der Kontaktanzeigen« mit Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause.
Magazin Filmkunsttheater, Fiefstücken 8a, Fr, 20 Uhr, 19 Euro
 
Kriegskonzert: Zwei Kriege kollidieren, verschmelzen durch Musik und Text, bauen eine Brücke vom 18. Jahrhundert in die Gegenwart. Warum lernen Menschen nichts dazu? »Friedensmusiken zum Kriegsende von Telemann und Graun«; Texte, Chor- und Instrumentalmusik mit dem Ensemble Schirokko, der Rheinischen Kantorei und Schülern des Johanneums.
Johanneum Hamburg, Maria-Louisen-Straße 114, Fr/Sa, 19.30 Uhr, 25 Euro
 
Schuld und Sühne: Am 30. Juli 1977 bekommt Jürgen Ponto Besuch von Susanne Albrecht, der Tochter seines Jugendfreundes. Völlig überraschend erschießen ihre Begleiter, Mitglieder der Rote Armee Fraktion, den Vorstandssprecher der Dresdner Bank. Corinna Ponto ist damals 20, Susannes Schwester Julia Albrecht 13 Jahre alt. Der spätere Briefwechsel wirft einen neuen Blick auf die Tat: »Patentöchter – Im Schatten der RAF«. Die Premiere ist ausverkauft, an der Abendkasse aber gibt es mit Glück Restkarten.
Thalia Gauß, Gaußstraße 190, Premiere Sa, 20 Uhr, weitere Vorstellungen u. a. So, 19 Uhr, 22 Euro
 
Star-Philosoph: Wie kann ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben im Zeitalter der Digitalisierung gelingen? Kommt die Leistungsgesellschaft an ihr Ende? Der »Popstar unter den Philosophen« spricht im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals von seiner Idee einer wünschenswerten Zukunft. Richard David Precht: »Jäger, Hirten, Kritiker«.
Laeiszhalle, Großer Saal, Johannes-Brahms-Platz 1, So, 11 Uhr, Tickets noch in der Hörplatz-Kategorie für 10 Euro
 
 
 
   
   
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WELTKUNST
   
   
 
 
Hamburger Schnack
 
 
Großdemo am Mittwoch in Hamburg. Am Rande des Gänsemarkts eine junge Frau zu ihrem Begleiter: »Also, das ist ja jetzt komisch, dass die Nazis sich ausgerechnet am Lessing versammeln.« Eine kleine ältere Dame dreht sich zu ihnen um: »Ja woher sollen die denn wissen, wer Lessing ist?«

Gehört von W. R.
 
 
   
   
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ZEIT für die Schule
   
   
 
 
Meine Stadt
 
 
 
 
Unsere Leserin freut sich jedes Jahr, wenn in St. Georg die Schule beginnt und »Chucky, die Mörderpuppe« samt Freunden eingeschult wird.

Foto: Anne Wöhrle
 

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir unbedingt berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihre
Sigrid Neudecker
 
 
PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.
 
 
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