Großbritannien: Immigration nein, Studi-Immigration jaInternationale Studierende generieren in Großbritannien jährlich
25 Milliarden Dollar; indirekt hängen an ihnen insbesondere in den Uni-Städten rund
200.000 Jobs – das ergab kürzlich eine Umfrage von
Universities UK (UUK). Vor diesem Hintergrund überraschen auch nicht die Ergebnisse der jüngsten
Befragung unter 4.000 Briten und Britinnen: Demnach plädieren
73 Prozent der britischen Bevölkerung dafür, dass die Zahl der internationalen Studierenden so bleibt oder gar noch steigt. Wie das zur migrationsfeindlichen Politik des
Brexit passt? Nur 26 Prozent verstehen die Studierenden aus dem Ausland überhaupt als „Immigranten“, auch wenn sie das für die Zeit ihres Aufenthaltes sind. Klingt nach: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Julia Goodfellow, Präsidentin von UUK, kommentierte gen London: „If the UK wants to remain a top destination for international students, we need a new immigration policy that encourages them to choose the UK. As the UK prepares to exit the EU, it is more important than ever that we project a welcoming message to talented people from across the world.“