Bidens Impfgipfel, Forderungen an die Taliban, Tod einer Bloggerin

Der Morgenüberblick am Donnerstag, den 23.9.
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Was jetzt?

Der Morgenüberblick am Donnerstag, den 23. September

von Till Schwarze
Redaktionsleitung ZEIT ONLINE

Guten Morgen! US-Präsident Biden will ärmeren Ländern mit mehr als einer Milliarde Impfdosen helfen, Ungeimpfte bekommen ab November in Quarantäne keine Lohnfortzahlung mehr, heute Abend treffen die Spitzenkandidatïnnen aller Parteien aufeinander und die neue Ausgabe der ZEIT erscheint.

Die USA wollen mit 1,1 Milliarden Corona-Impfstoffdosen ärmere Länder im Kampf gegen die Pandemie unterstützen. Bei einem Impfgipfel am Rande der UN-Generaldebatte rief US-Präsident Joe Biden andere Staaten auf, ebenfalls mit vielen Impfdosen zu helfen. Ziel von Bidens Initiative ist es, bis September nächsten Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung zu impfen.

Außenminister Heiko Maas hat bei einer Videokonferenz der G20 vier Forderungen an die Taliban in Afghanistan gestellt: Zugang für Hilfsorganisationen, sichere Ausreisemöglichkeiten, Bekämpfung des Terrorismus und die Achtung der Menschenrechte.

Wer nicht geimpft ist, bekommt spätestens ab 1. November bei einer angeordneten Corona-Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfälle mehr. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert die Entscheidung von Bund und Ländern, die Kommunen unterstützen die Regelung.

Die USA und Frankreich setzen im Streit um eine U-Boot-Lieferung an Australien auf Entspannung. Die Präsidenten Joe Biden und Emmanuel Macron wollen sich im Oktober persönlich treffen. Der französische Botschafter kehrt kommende Woche nach Washington zurück.

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Aktuelle Corona-Zahlen

Die Gesundheitsämter haben nach unseren Daten im Vorwochenvergleich sinkende Infiziertenzahlen erfasst. Bundesweit wurden 10.581 Neuinfizierte gemeldet – 2.010 weniger als vor einer Woche. Zudem wurden 52 Todesfälle registriert.

Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen

Bemerkenswert

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Wie ist es, am Fuß eines der aktivsten Vulkane der Welt aufzuwachsen? Nur wenige Jugendliche leben auf den Liparischen Inseln in Italien. Sie haben gelernt, mit dem täglichen Donner und Rauch des Stroboli-Vulkans zu leben. Die Fotografin Giulia Frigieri und die Journalistin Marta Bellingreri haben die Teenager dort begleitet und ihr abgeschiedenes Aufwachsen im Schatten der Vulkane in tollen Bildern festgehalten.

Die Spitze des Monte Fossa delle Felci in Salina ist der höchste Punkt der Liparischen Inseln. © Giulia Frigieri

Als Berliner pflege ich natürlich so meine Vorurteile gegenüber München (auch wenn ich auf die Biergärten-Kultur, Baden in der Isar oder die Alpennähe durchaus neidisch bin). Jedenfalls entspricht es dem Klischee, den folgenden Satz aus der bayerischen Hauptstadt zu hören: "900.000 Euro für eine Dreizimmerwohnung in der Au? Geht eigentlich, oder?" Worüber München sonst noch redet, lesen Sie hier. (Z+)

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Die nächtliche Vorrecherche und frühe Produktion hat heute Mathias Peer in Bangkok übernommen. In Berlin sorgte heute frischer heißer Filterkaffee für die richtige Wärme. Haben Sie einen schönen Tag!

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