Fünf vor 8:00: Warum der Fall Kavanaugh auch für Europa wichtig ist - Die Morgenkolumne heute von Martin Klingst

 
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FÜNF VOR 8:00
01.10.2018
 
 
 
   
 
Warum der Fall Kavanaugh auch für Europa wichtig ist
 
Die Besetzung des Richterpostens am obersten Gerichtshof hat eine Bedeutung, die weit über die USA hinausgeht. Auf dem Spiel steht die Unabhängigkeit der dritten Gewalt.
VON MARTIN KLINGST
 
   
 
 
   
 
   

Ob Brett M. Kavanaugh, Donald Trumps Kandidat für Amerikas oberstes Gericht, vor 36 Jahren bei einer Party am Rande der Hauptstadt Washington im betrunkenen Zustand versucht hat, eine Mitschülerin zu vergewaltigen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nie herausgefunden werden.
 
Zum einen ist das vermutete Verbrechen längst verjährt. Zum anderen liegt das behauptete Geschehen zu lange zurück und weisen die Erinnerungen des mutmaßlichen Opfers zu viele Lücken auf. Es wäre deshalb kaum möglich, einen über jeden Zweifel erhabenen Schuldspruch zu fällen.
 
Doch darum geht es auch nicht, selbst wenn sich in der vergangenen Woche einige Senatoren bei der Anhörung der Beteiligten wie Scharfrichter aufführten. Im Zentrum steht allein die Frage, ob der Jurist Kavanaugh für den Supreme Court geeignet ist. Oder ob die vor kurzem erhobenen Anschuldigungen und Kavanaughs Reaktionen darauf Anlass zu ernsten und nachhaltigen Zweifeln an seiner Befähigung für dieses oberste Richteramt geben.
 
Die Demokraten schenken dem mutmaßlichen Opfer Glauben. Viele Republikaner jedoch halten die Vorwürfe gegen ihren Kandidaten für ein hinterhältiges politisches Spiel, um den konservativen Juristen Kavanaugh zu verhindern.
 
Es geht um mehr als um Gewalt, Sex und Kabale
 
Nun soll das FBI innerhalb von nur einer Woche eine Antwort darauf geben, wer von beiden glaubwürdiger erscheint: Das mutmaßliche Opfer, die Psychologieprofessorin Christine Blasey Ford, die vor dem Justizausschuss des US-Senats unter Eid aussagte, sie sei sich hundertprozentig sicher, dass es Brett M. Kavanaugh war, der sie zu vergewaltigen versucht habe. Oder der mutmaßliche Täter Kavanaugh, der ebenfalls unter Eid beschwor, niemals in seinem Leben einer Frau etwas angetan zu haben.
 
Es geht hierbei um weit mehr als um eine amerikanische Schmierengeschichte vor den Augen der Weltöffentlichkeit, um weit mehr als um Gewalt, Sex und Kabale. Diese Affäre muss auch uns interessieren – und zwar aus politischen und ganz prinzipiellen Gründen. 
 
Der Supreme Court der Vereinigten Staaten ist kein gewöhnliches nationales Gericht. Seine Entscheidungen setzen weitreichendes Recht, die Urteile, ihre Begründungen und selbst die vom Urteil abweichenden Meinungen der unterlegenen Richter haben seit jeher eine gewaltige Strahlkraft weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus.
 
Wenn Amerikas neun oberste Richter über das Recht auf Abtreibung oder die gleichgeschlechtliche Ehe urteilen, über die Todesstrafe oder Fragen der Rassengleichheit, ist das auch jenseits der USA eine Nachricht und findet große Beachtung. Überall auf der Welt schauen Verfassungsgerichte voller Neugier auf Amerikas Supreme Court, diesen marmornen Tempel des Rechts, der ebenso selbstbewusst wie majestätisch in Washington gleich gegenüber dem Kapitol seinen Platz eingenommen hat.
 
Die Unabhängigkeit der dritten Gewalt steht auf dem Spiel
 
Wichtig ist der Streit um Richter Kavanaugh aber auch deshalb, weil in den Vereinigten Staaten schon seit einiger Zeit ein erbitterter Kampf um die Beherrschung und die Politisierung des Supreme Court tobt. Auf dem Spiel steht die Unabhängigkeit der dritten Gewalt, die Zukunft des Rechtsstaats und der freiheitlichen Demokratie schlechthin.
 
Dieser Kampf wird nicht nur auf der anderen Seite des Atlantiks, in der Neuen Welt ausgetragen. Er hat längst Europa erreicht, etwa Staaten wie Polen oder Ungarn. Auch Deutschland ist nicht vor einer politischen Vereinnahmung der Gerichte gefeit.
 
Jahrzehntelang haben hierzulande die Unionsparteien, SPD und FDP die Besetzung der oberen Gerichte untereinander ausgehandelt. Doch mit der wachsenden Spaltung der Gesellschaft und der Zersplitterung der Parteienlandschaft werden bei der Ernennung von Bundesrichtern irgendwann auch extreme Parteien wie die AfD ein Wörtchen mitreden wollen – und womöglich können.
 
Kavanaugh ist der falsche Mann
 
Der amerikanische Krieg um frei werdende Richterstühle ist ein Menetekel. Je zerstrittener die Gesellschaft, je ideologischer und unversöhnlicher die Parteien, desto erbarmungsloser wird taktiert, manipuliert und bis aufs Blut gegeneinander gekämpft.
 
Bis vor nicht allzu langer Zeit war es eine gute demokratische Gepflogenheit, dass die von einem US-Präsidenten vorgeschlagenen Richterkandidaten nicht nur die Unterstützung seiner eigenen Partei genossen, sondern auch Zustimmung in den Reihen der Opposition fanden. Doch das ist Geschichte. In einer Zeit, in der Ideologen und Fanatiker im Weißen Haus regieren, gibt es für Moderation und Kompromisse keinen Raum.
 
Die Republikaner haben den Supreme Court zum Kampffeld erklärt. Sie wollen ihn nach rechts rücken. Mit ihrer Mehrheit im Senat blockierten sie ein Jahr lang Barack Obamas Kandidaten für einen frei gewordenen Stuhl am obersten Gericht und hielten ihn so lange unbesetzt, bis Trump an der Macht war.
 
Schon im Wahlkampf hatte Donald Trump seinen republikanischen Wählern versprochen, im Falle seines Sieges nur stramm konservative Richter zu nominieren und mit aller Macht durchzuboxen. Und die Demokraten haben sich geschworen, dies nach Kräften zu verhindern. Der grausige Streit über die Ernennung von Brett Kavanaugh ist dafür ein Beispiel.
 
Ist die Person geeignet für das Amt im obersten Gericht?
 
In den Hintergrund gerät dabei, worum es im Kern bei einer Nominierung und der anschließenden Anhörung eines Richterkandidaten allein gehen soll: Ist er oder sie für das oberste Gericht fachlich und persönlich geeignet? Kann man ihm oder ihr zutrauen, das Amt unparteiisch, vorurteilsfrei, nach bestem Wissen und Gewissen, nach Recht und Gesetz und allein der Wahrheit verpflichtet auszuüben? Besitzt er oder sie, wie die Amerikaner sagen, ein ausgeglichenes judicial temperament?
 
Legt man diese Maßstäbe zugrunde, ist Brett Kavanaugh bereits jetzt ein zweifelhafter Kandidat. Und zwar aus mehrerlei Gründen: Christine Blasey Ford, das mögliche Missbrauchsopfer, hat ihre Anschuldigung in einem vertraulichen Brief an eine Kongressabgeordnete bereits zu einem Zeitpunkt erhoben, als Kavanaugh nur einer von mehreren möglichen Kandidaten für den Supreme Court war – und nicht erst, als Donald Trump ihn nominierte.
 
Um die Glaubwürdigkeit ihres Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung zu unterstreichen, hat sich Ford freiwillig und erfolgreich einem Lügendetektortest unterworfen – Kavanaugh aber nicht.
 
Ford – wie auch die Demokraten im Senat – baten von Anfang an darum, das FBI den Missbrauchsvorwurf untersuchen zu lassen. Die Republikaner und auch Kavanaugh lehnten das, so lange sie konnten, ab.
 
Ford und die Demokraten ersuchten den Senat, einen Zeugen zu laden, der laut der Psychologieprofessorin bei dem von ihr behaupteten Vergewaltigungsversuch dabei gewesen sein soll. Die republikanische Mehrheit im Senat sagte Nein – und auch Kavanaugh hatte kein Interesse. Der Zeuge ließ lediglich verlauten, er könne sich an einen solchen Vorfall nicht erinnern. Im Übrigen sei er derzeit wegen Depressionen und der Behandlung von Alkoholismus nicht vernehmungsfähig.
 
Vor allem aber: Bei seiner Anhörung schaltete der Jurist Kavanaugh auf Angriff und verlor jede Contenance. Wütend, mit hochrotem Kopf und ganz im Sinne von Donald Trump bezichtigte er die Demokraten der Niedertracht und einer gemeinen Intrige. Indem sie ihn, Kavanaugh, an den Pranger stellten, wollten sie Rache für die Clintons und für die verlorene Präsidentschaftswahl nehmen.
 
Spätestens in diesem Augenblick wurde klar: Brett M. Kavanaugh ist ungeeignet für den Supreme Court. Denn wer bei einem Jobinterview für die dritte Gewalt derart aus der Fassung gerät und unbeherrscht auf die Demokraten im Senat einschlägt, nährt Zweifel an einer unparteiischen und unvoreingenommenen Ausübung des höchsten Richteramts.

 


 
WEITERFÜHRENDE LINKS

WASHINGTON POST Kavanaugh finally showed us who he really is. And he’s unfit for the court.
NEW YORK TIMES How the FBI will Investigate the Kavanaugh Accusations
POLITICO FBI probe could further wound Kavanaugh


 
   
 
   
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FÜNF VOR 8:00
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Fünf vor 8:00 ist die Morgenkolumne von ZEIT ONLINE. An jedem Werktag kommentieren abwechselnd unter anderem Michael Thumann, Theo Sommer, Alice Bota, Matthias Naß, Martin Klingst und Jochen Bittner.
   
 
   
 
 
   

Stockholm calling | Jubelnde Regionen | Tusch bei Helmholtz | 3 ½ Fragen an Antje Mansbrügge

 
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Liebe Leserinnen und Leser,
jetzt bloß keine Müdigkeit vorschützen. Nach der Exzellenzsause vergangene Woche steigt nun die weltweit größte Forscherfete. Von heute bis Mittwoch gibt es täglich einen Nobelpreis. Ebenfalls auf dem Zettel: Die Helmholtz-Gemeinschaft ist stolz auf eine erfolgreiche Evaluation und plant Graduiertenschulen für 250 Daten-Wissenschaftler (Das ist wichtig). Nature zählt menschliche Publikationsmaschinen (Zahl). Und Antje Mansbrügge winkt im Fragebogen freundlich mit der Hochschullehre.
   
 
 
 
 
Das ist wichtig
 
 
   
 
  
Stockholm calling
Bei Anruf Nobelpreis. Die Mediziner können bis heute Vormittag auf die höchste Ehrung hoffen, die die Wissenschaft zu vergeben hat. Gegen 11:30 Uhr werden die diesjährigen Gewinner bekanntgegeben. Die Physiker erfahren die neuen Laureaten ihres Fachs am Dienstag um 11:45 Uhr, und die Chemiker müssen sich noch einmal 24 Stunden länger gedulden. Das Orakeln überlassen wir bis dahin brav den anderen. Wir stützen uns lieber auf Statistiken, und die sehen für Wissenschaftlerinnen reichlich finster aus. Insgesamt 605 Mediziner, Chemiker und Physiker erhielten seit 1901 den begehrten Anruf aus Stockholm, gerade einmal 18 davon waren Frauen (Nature). Zappenduster ist es in der Physik. Sollte am morgigen Dienstag eine Physikerin den Nobelpreis erhalten, wäre sie die erste seit mehr als fünf Jahrzehnten. Was dann wohl bei der morgigen Nobel-Party der Deutschen Physikalischen Gesellschaft im Berliner Magnus-Haus am Kupfergraben los ist? So oder so lohnt sich das Nachdenken über Wege aus dem Gender Bias. Während die Akademnie noch mit ermunternden Formulierungen im Einladungsschreiben an die Wissenschaftler operiert, die Kandidaten für den Nobelpreis nominieren, liegen längst deutlich radikalere Vorschläge auf dem Tisch: Die Harvard-Professorin Iris Bohnet und der Präsident der Oslo Metropolitan University, Curt Rice, schlagen zum Beispiel vor, in einem Jahr ausschließlich Frauen zu nominieren. "There are few things that could shake up the scientific world as much as that", erklärte Rice in Nature. 
  
 
 
Jubelnde Regionen
Wer behauptet, die Wissenschaft müsse sich in ihren Regionen stärker verankern, sollte ab jetzt vorsichtig sein. Dass zwischen Uni und Stadt in guten wie in schlechten Zeiten kein Blatt passt, hat die Exzellenzstrategie nämlich gerade bewiesen. In vielen Regionen war die Wissenschaft medial so präsent wie selten, zeigt die Presseschau in Freiburg (Badische Zeitung), Bonn (Generalanzeiger), Saarbrücken (Saarbrücker Zeitung), München (Süddeutsche Zeitung), Würzburg (Main-Post), Dresden (Dresdner Neueste Nachrichten), Leipzig (Leipziger Volkszeitung), Oldenburg (Nordwestzeitung), Göttingen (Hannoversche Allgemeine Zeitung) und Bremen (Weser-Kurier). Überregionale Einordnungen und Hintergründe bieten neben ZEIT-Online die üblichen Verdächtigen: Spiegel Online, Tagesspiegel, Handelsblatt, Deutschlandfunk, FAZ und unser Autor Jan-Martin Wiarda in seinem Blog.
  
 
 
Ein Tusch bei Helmholtz – und kaum jemand nimmt Notiz
Während sich 17 Universitäten und zwei Verbünde noch weiter um die Elitekrone rangeln dürfen, hat die Helmholtz-Gemeinschaft ihren Lorbeerkranz schon sicher. An die 630 Experten aus aller Welt hatten in den vergangenen sechs Monaten die Forschungsqualität der 18 Helmholtz-Zentren inspiziert und durchleuchtet. Das Ergebnis dieses laut Helmholtz-Präsident Otmar Wiestler „einzigartigen“ Evaluationsprozesses: Helmholtz ist „exzellent“. Wer die Botschaft bis jetzt verpasst hat, sollte wissen, dass es bei Helmholtz in Sachen Aufmerksamkeitsökonomie noch Luft nach oben gibt. Einen Tag vor der Bekanntgabe der Entscheidungen zur Exzellenz-Strategie können selbst Nachrichten der Kategorie „Breaking News“ untergehen. Deshalb seien hier diese beiden Informationen aus dem Hause Helmholtz nachgetragen. Deutschlands reichste Wissenschaftsorganisation (Jahresbudget: 4,5 Milliarden Euro) investiert künftig jährlich 35 Millionen Euro in die Digitalisierung der Forschung. Daneben plant Helmholtz bundesweit sechs Graduiertenschulen mit 250 Doktorandenstellen für Forscher, die in ihren Disziplinen an der Schnittstelle zur Informatik und Datenanalyse arbeiten.
  
   
   
   
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Die Zahl
 
 
   
 
   
72
wissenschaftliche Veröffentlichungen sind bei mehr als 9000 Forschern pro Jahr gängig. Die Publikations-Schlagzahl erreichen vor allem Physiker, insbesondere Teilchenphysiker. Zwischen den Jahren 2000 und 2016 publizierten 7.888 Physiker alle fünf Tage ein Forschungsergebnis, ergab eine Studie. Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten wurden dabei nicht gefunden.
   
 
   
Quelle: Nature
   
 
 
   
 
 
   
 
 
 
 
3½  Fragen an…
 
 
   
 
   
Dr. Antje Mansbrügge
Geschäftsführerin der Toepfer Stiftung gGmbH und Leiterin des Bündnisses für die Hochschullehre, "Lehren"

Was haben Sie zuletzt von jemand anderem gelernt?
Meine eigenen „blinden“ Flecken zu sehen. Dass wir auch als Erwachsene – mehr als uns lieb ist – permanent von anderen lernen, indem wir nachahmen, mitschwingen, in unserem Systemumfeld funktionieren. Das meiste geschieht unterhalb unseres Radars, deshalb sind Veränderungen so schwierig. Auch an Hochschulen. Es braucht immer mal ein robustes und vertrauenswürdiges Gegenüber aus dem anderen Fach, der anderen Statusgruppe, der anderen Hochschule. Wenn man zuhört und beobachtet, kann man die eigenen Muster und die der anderen in den Radar bekommen – ziemlich hilfreich, wenn man gemeinsam große Aufgaben zu bewältigen hat.
 
Welches wissenschaftspolitische Problem lässt sich ohne Geld lösen?
Anerkennung, Wertschätzung, Aufmerksamkeit – kann jeder jederzeit geben und selbst entscheiden, wofür und an wen. Es gibt keinen Zwang, dies an Drittmitteleinwerbung und Publikationslisten zu binden. Die Arbeit der anderen zu kennen, nicht nur in der Forschung, auch in der Lehre – dazu muss man nur hingehen, hinschauen, reden und lesen. Ordentlich grundfinanziert muss Hochschullehre natürlich trotzdem sein.
 
Lektüre muss sein. Welche?
Fiktion und Realität nebeneinander, aber nicht gemischt. Zum Beispiel Philip Roth: Der menschliche Makel. Und eine Tageszeitung.
 
Und sonst so?
Körper und Geist nicht vergessen, aufstehen, bewegen, in die Luft gucken.
   
 
   
 
 
   
 
 
   
   
   
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Das große Desinteresse Bildungspolitiker ignorieren die Erkenntnisse der Wissenschaft – ob bei Rechtschreibung, Sitzenbleiben oder G8. Das hat fatale Auswirkungen, sagt die Bildungsforscherin Nina Kolleck
 
Wo die Gefahr lauert An einer katholischen Schule in Essen sollen Lehrer lernen, wie sie sexuellem Missbrauch von Schülern vorbeugen können. Protokoll eines schwierigen Tages »Nicht jeder braucht ein Studium!« Neigung oder Eignung – was ist wichtiger für die Berufswahl? Ein Gespräch mit dem Psychologen Aljoscha Neubauer Zeiten ändern dich Ein Leben lang dasselbe machen? Muss nicht sein. Drei Mutige erzählen von ihrem Neustart


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Parkplätze in Uninähe sind absolute Mangelware, die Sprechstunden überfüllt, und in der Mensa ist die extra lange Schlange angesagt. Willkommen im Wintersemester 2018/2019! Wer sich im alltäglichen Gedränge für eine kurze Weile in die Welt hinaus beamen möchte, sollte hier klicken. Das New York Times Magazine führt Sie zu lehrreichen Hörgenüssen rund um den Erdball. So zum Beispiel in die Atacama Wüste nach Chile (siehe Bild), wo das Salz mit dem Wechsel der Temperaturen deutlich schöner schnurrt als der Rucksack-Reißverschluss des Studierenden hinter Ihnen an Essensausgabe II.

Quelle: New York Times Magazine
 
 
 
 
 
   
Einen unerhörten Semesterstart wünscht

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