Neues Corona-Gesetz, Kernfusion, Flucht in die Provinz

Der Morgenüberblick am Montag, den 8. November
Was jetzt?
Der Morgenüberblick am Montag, den 8. November

von Sasan Abdi-Herrle
Redaktionsleitung ZEIT ONLINE

Guten Morgen! SPD, Grüne und FDP wollen eine neue Rechtsgrundlage für die Corona-Maßnahmen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt erstmals über 200, in Österreich gilt ab heute 2G und in der Provinz ist's auch schön.

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Die Ampel-Parteien planen ein neues Corona-Gesetz. Es soll unter anderem neue Regelungen zum Testangebot festschreiben.

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In Österreich gilt ab heute vielerorts 2G. In den vergangenen Tagen haben sich viele Menschen noch schnell impfen lassen.

© Robert Jaeger/dpa
© Robert Jaeger/dpa

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Die Weltklimakonferenz startet in ihre zweite und entscheidende Woche. Am Wochenende hatten Tausende Demonstrierende in Glasgow ehrgeizigere Ziele gefordert.

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Aktuelle Corona-Zahlen

Nach unseren Daten wurden gestern 20.165 Neuinfektionen erfasst, 6.028 mehr als vor einer Woche. Laut RKI steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 201,1 – der höchste Wert seit Pandemiebeginn.

Bemerkenswert

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Ist die Kernfusion Größenwahn oder das Ende der Klimakrise? Mein Kollege Robert Gast hat sich mit der Technologie beschäftigt, die in zehn Jahren die Welt retten soll.

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Spinnen haben zwar ein ziemlich kleines Gehirn, sind aber ausgesprochen klug. The Atlantic erklärt die verblüffende Intelligenz der Achtbeiner.

Darüber reden wir

In unserer Morgenkonferenz werden wir unter anderem über den Stand der UN-Klimakonferenz in Glasgow sprechen. Außerdem: Wie läuft die Boosterkampagne in den Bundesländern?

Wollen Sie uns hören?

Im Schwester-Podcast dieses Newsletters Was jetzt? geht es heute um die 2G-Regel in Sachsen. Außerdem spricht meine Kollegin Lisa Caspari über die künftige Führung der SPD.

Wir wünschen einen guten Tag!

Damit endet unser besonders kurzer Newsletter am Morgen. Redaktionsschluss war um 5.30 Uhr. Die nächtliche Vorarbeit hat heute Mathias Peer in Bangkok übernommen.

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In Berlin begann der Tag trotz allem mit Zuversicht. Wir werden doch immer irgendwie davonkommen, meinen Sie nicht?