Geschändete Gräber, gefallene Milliardärin, Dry January

Der Morgenüberblick am Dienstag, 4. Januar
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Was jetzt?
Der Morgenüberblick am Dienstag, 4. Januar

von Sasan Abdi-Herrle
Redaktionsleitung ZEIT ONLINE

Guten Morgen! In NRW wurden muslimische Gräber verwüstet, eine frühere Silicon-Valley-Ikone ist wegen Betrugs verurteilt worden, die Bundespolitik diskutiert weiter über kürzere Quarantänen und die Corona-Zahlen steigen.

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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hat die Schändung von etwa 30 muslimischen Gräbern auf einem Friedhof in Iserlohn verurteilt. Auch in Düsseldorf wurden in der Silvesternacht Gräber verwüstet.

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Sollte die Quarantäne verkürzt werden, um Personalmangel wegen Omikron zu vermeiden? Die Grünen reagieren auf Karl Lauterbachs Vorschlag verhalten, Zustimmung kommt aus der Opposition.

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Schleswig-Holsteins Bildungsministerin fordert, Hans-Georg Maaßen aus der CDU auszuschließen. Zuvor hatte der Ex-Präsident des Bundesverfassungsschutzes ein Video eines umstrittenen Autors verbreitet, in dem dieser einen Stopp der Corona-Impfungen fordert. 

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Elizabeth Holmes wurde als "nächster Steve Jobs" gefeiert, sie war die jüngste Selfmade-Milliardärin der Welt – jetzt ist die Gründerin des Bluttest-Unternehmens Theranos wegen Betrugs schuldig gesprochen worden.

© Brittany Hosea-Small/​Reuters
© Brittany Hosea-Small/​Reuters

Die wichtigsten Corona-Zahlen

Unseren Daten zufolge wurden gestern 25.798 Neuinfektionen erfasst, 7.239 mehr als vor einer Woche. Außerdem wurden 188 Todesfälle registriert (-54). Die Zahlen sind wegen Meldeverzugs derzeit nicht zuverlässig.

Bemerkenswert

Möchten Sie noch mehr lesen? Diese Texte lohnen sich.

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Kaum eine Stadt ist so sehr auf das Auto zugeschnitten wie Hannover. Der grüne Bürgermeister Belit Onay will das ändern – und trifft auf jede Menge Widerstand. Mein Kollege Claas Tatje hat ihn porträtiert. (Z+)

© Ricardo Wiesinger für DIE ZEIT
© Ricardo Wiesinger für DIE ZEIT

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Lachen Sie schamlos über Ihre eigenen Witze, hören Sie beim Joggen keinen Podcast, sondern der Welt zu – und freunden Sie sich mit jemandem an, die viel älter oder jünger ist als Sie: Der Guardian hat 100 Ideen, wie wir unser Leben verbessern können, ohne uns besonders anzustrengen.

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Die EU verbietet Tattoofarben, weil sie schädliche Stoffe enthalten. Doch wie ungesund sind sie für Menschen? Darüber ist erstaunlich wenig bekannt, berichtet unsere Autorin Susanne Donner.

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Setzen Sie auch auf einen Dry January? Unser Autor Lukas Waschbüsch hat mit dem Alkoholforscher Helmut Karl Seitz darüber gesprochen, was der Verzicht bewirken kann. (Z+)

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Im Schwesterpodcast dieses Newsletters Was jetzt? sprechen wir darüber, warum die EU vorschlägt, Atomenergie und Erdgas als nachhaltig zu bezeichnen und warum Omikron in Südafrika gerade kaum noch eine Rolle spielt.

Wir wünschen einen guten Tag!

Damit endet unser kurzer Newsletter am Morgen. Hat Ihnen etwas gefehlt? Schreiben Sie uns! Falls Sie uns empfehlen möchten: Der Letter lässt sich hier abonnieren

Redaktionsschluss war heute um 5.30 Uhr. Die nächtliche Vorrecherche und frühe Produktion hat Christina Felschen in Vancouver übernommen. In Berlin wurde ernüchtert festgestellt, dass in Zeiten von Zuckerverzicht einfach mehr "richtiges Essen" in den Magen wandert. Funktioniert das bei Ihnen besser?


Grünes Gas, berühmte Sexualtherapeutin, kletternde Eltern

Der Morgenüberblick am Montag, 3. Januar
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Was jetzt?
Der Morgenüberblick am Montag, 3. Januar

von Sasan Abdi-Herrle
Redaktionsleitung ZEIT ONLINE

Guten Morgen! Die Bundesregierung hält Erdgas für eine wichtige Brückentechnologie, Großbritannien bereitet sich auf weitreichende Arbeitsausfälle vor, Bund und Länder erwägen verkürzte Quarantänen und die Woche beginnt stürmisch und nass.

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Die EU will Gas- und Atomenergie als nachhaltig einstufen. Die Bundesregierung begrüßt den Schritt zumindest für Erdgas. Ein Supergau für die Umwelt, analysiert unsere Autorin Annika Joeres.

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Bund und Länder wollen am Freitag darüber beraten, die Quarantänefristen zu verkürzen. So soll in der bevorstehenden fünften Welle die kritische Infrastruktur erhalten werden, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

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Premier Boris Johnson befürchtet einem Bericht zufolge, dass ein Viertel der Beschäftigten in Großbritannien wegen Omikron zeitweise ausfallen könnte.

© Justin Setterfield/​Getty Images
© Justin Setterfield/​Getty Images

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US-Präsident Joe Biden hat seinem ukrainischen Amtskollegen Hilfe zugesagt: Sollte Russland die Ukraine angreifen, würden die USA und ihre Verbündeten entschlossen reagieren, sagte Biden.

Unseren Daten nach wurden gestern 12.853 Neuinfektionen erfasst, 2.557 mehr als vor einer Woche. Außerdem wurden 49 Todesfälle registriert (+6). Die Zahlen sind wegen Meldeverzugs derzeit nur eingeschränkt interpretierbar.

Bemerkenswert

Diese Texte empfehle ich Ihnen.

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Ruth Westheimer gilt als bekannteste Sexualtherapeutin der Welt. Kerstin Kohlenberg und Tanja Stelzer haben mit ihr über ihre Flucht vor den Nazis, ihre Erlebnisse als Scharfschützin in Palästina und – natürlich – über guten Sex gesprochen. (Z+)

© Cait Oppermann /​ East für DIE ZEIT
© Cait Oppermann /​ East für DIE ZEIT

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In Konstanz ist Wohnraum besonders knapp. Nun will die Stadt ein klimaneutrales Viertel bauen – dafür soll ein Naherholungsgebiet weichen. Meine Kollegin Ruth Fend berichtet über das gewagte Projekt. (Z+)

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Im mexikanischen Tijuana produzieren zigtausende Arbeiterinnen in sogenannten maquiladoras Covid-Schutzausrüstung für die USA und Europa. Doch ihr eigener Infektionsschutz wird oft vernachlässigt. Der San Francisco Chronicle hat für eine Multimedia-Reportage mit Frauen gesprochen, die ihre Rechte einfordern – und dafür Mobbing und Drohungen erfahren.

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Es heißt Kinderspielplatz, liebe Eltern! Bei meinem Kollegen Johannes Ehrmann habe ich endlich ein Argument dafür gefunden, meinen Kleinen nicht mehr hinterherklettern zu müssen.

Wollen Sie uns hören?

Im Schwesterpodcast dieses Newsletters Was jetzt? gehen wir heute einer großen Frage nach: Was bringt 2022?

Wir wünschen einen guten Tag!

Das war die erste Ausgabe unseres besonders kurzen Newsletters im neuen Jahr. Hat er Ihnen gefallen? Schreiben Sie uns! Über eine Empfehlung würden wir uns freuen: Der Letter lässt sich hier abonnieren

Redaktionsschluss war heute um 5.30. Die nächtliche Vorarbeit hat Christina Felschen in Vancouver übernommen. In Berlin herrschte noch Neujahrsmüdigkeit. Wie sind Sie ins neue Jahr gestartet?


Re: Reply Immediately Please


I am Dr. Sarah Moses Jabar, a widow and native of Deir-ez-zor, the oil rich area of Syria. Based on political reasons and instability which is the reason for my husbands assassination, I left Syria to live in a Lesbos camp. My sole purpose of contacting you is to receive on my behalf funds within the next few days. 
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Thank you

Dr. Sarah M. Jabar